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1.400 Haus- und Wohnungseigentümer befragt
Die privaten Haus- und Wohnungseigentümer investieren pro Jahr 73 Milliarden Euro in ihre Immobilien. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung von knapp 1.400 Immobilien eigen tümern im Auftrag der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund hervor.
Unter den Begriff Investition fielen in der Befragung sämtliche Baumaßnahmen, die der Modernisierung, Sanierung, Instandsetzung und Instandhaltung der Immobilien dienen. Im Durchschnitt aller Befragten investiert danach jeder private Eigentümer jährlich mehr als 11.000 Euro. Da bei investieren die Vermieter mit fast 13.000 Euro pro Jahr von allen Eigentümergruppen am meisten. Selbstnutzende Hauseigentümer wenden jährlich über 7.000 Euro und Wohnungseigentümer über 3.000 Euro für ihre Immobilien auf.
Die privaten Immobilieneigentümer in Deutschland verfügen über durchschnittlich zwei Wohneinheiten. 3,3 Wohneinheiten sind es in der Gruppe der Vermieter und je 1,5 Wohneinheiten bei den Haus- und Wohnungseigentümern.
Volkswirtschaftliche Bedeutung
Von den knapp 40 Millionen Wohnungen in Deutschland sind rund 30,5 Millionen in der Hand privater Eigentümer. Das sind 77 Prozent des gesamten Wohnungsbestandes. Auf Basis der Ergebnisse der repräsentativen Befragung von Haus & Grund ergibt dies hochgerechnet eine Investitionssumme von 73 Milliarden Euro pro Jahr. Die privaten Immobilieneigentümer stehen somit für rund 36 Prozent der Umsätze der inländischen Bauindustrie. Unter Berücksichtigung der positiven Beschäftigungseffekte in weiteren Branchen sichern und schaffen die privaten Eigentümer jährlich.
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